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Wer sich im Internet zu einem bestimmten Thema
informieren will oder einfach nach einer bestimmten Seite sucht, wird
meist mit Hilfe von Suchmaschinen vorgehen. Da viele Seiten im Netz
sehr ähnlich sind, kommen bei vielen Anfragen Tausende Ergebnisse
und im Normalfall ist man gerade einmal bereit, sich die ersten 20 dieser
Seiten anzusehen. Die Frage, die sich allerdings stellt ist, wie die
Suchmaschinen die Reihenfolge unter den gefundenen Seiten aufstellen,
das heißt nach welchem Muster oder nach welchen Kriterien sie
die Relevanz einer Seite für die Suchanfrage bewerten.
Das Verfahren an sich bezeichnet man als Ranking
bzw. spricht vom Ranking Algorithmus, der die Internetseiten
in eine sinnvolle Reihenfolge bringt.
Ein Kriterium für das Ranking ist natürlich die Häufigkeit,
mit der ein Suchbegriff auf einer Internetseite auftaucht. Allerdings
genügt dies nicht, um ein sicheres bzw. sinnvolles Ranking zu erstellen,
denn gerade hier liegen natürlich auch Manipulationsmöglichkeiten.
Suchmaschinen achten neben der Häufigkeit auch darauf, wo die Suchbegriffe
stehen, das heißt wenn Suchbegriffe früh im Text bzw. bereits
im Titel oder der Überschrift auftauchen, halten Suchmaschinen
sie für wichtig. Daneben überprüfen einige Suchmaschinen
das Vorkommen von Suchbegriffen innerhalb der so genannten Meta Tags
Keyword oder Description, sowie in der URL.
Außerdem bewerten die meisten Suchmaschinen natürlich aktuelle
Seiten besser als ältere und bringen sie in ihrem Ranking weiter
vorne an.
Bei den hier beschriebenen Vorgehensweisen handelt es sich um Kriterien,
die von den Suchmaschinen allein auf den Internetseiten selbst untersucht
werden. Daneben vergleichen Suchmaschinen aber auch andere Informationen,
um ein Ranking zu erstellen. Zum Beispiel werden die externen Links
gezählt. Dieses Verfahren nennt man Link Popularity
und es ist eine Reaktion auf Manipulationsversuche. Man geht dabei davon
aus, dass, wenn Seiten viele Links von anderen Seiten erhalten, diese
Seiten qualitativ hochwertig sein müssen. Damit wird natürlich
auch das Urteil von Internetnutzern selbst mit einbezogen. Daneben wird
auch die Möglichkeit von Suchmaschinen genutzt zu zählen,
wie oft ein bestimmtes Suchergebnis angeklickt wird, denn auch hier
zeigt sich die Relevanz für den Internetuser.
Grundsätzlich halten Suchmaschinen ihre genauen Ranking-Kriterien
natürlich geheim, denn man will sich ja vor Spamming schützen.
Aber allein mit diesen Informationen können Webdesigner bereits
Internetauftritte optimieren bzw. Internetseiten bei Suchmaschinen weiter
nach vorn bringen und so einem größeren Publikum zugänglich
machen. Die Suchmaschinenoptimierung setzt deshalb meist zunächst
beim Ranking an.
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